Unsere Abenteuer-Reise durch den Südwesten

Unser erster Urlaub, der Grand Circle 2012, hat uns aus den Socken gehauen – allerdings hat es seine Zeit gebraucht, bis wir beide die vielen Eindrücke verarbeitet und überhaupt gemerkt hatten, WAS wir da alles erlebt und gesehen haben.

Irgendwann tauchte der Wunsch nach einer Wiederholung auf. Zur Zeit der Beschlussfassung "Wir machen's noch mal!" stand zufälligerweise auch fest, dass wir heiraten möchten. Die Idee, das eine mit dem anderen zu verbinden, gefiel uns beiden immer mehr, und so sollte diese Reise unter dem Motto

Wild West Wedding - unser Honeymoon Road Trip

stehen. Ich liebe Reiseplanungen, und so begann ich schon im August 2015 mit den Vorbereitungen für unser Abenteuer, das im Mai 2016 stattfinden sollte. Dreieinhalb Wochen Zeit standen uns zur Verfügung. Ganz klar: Start und Ende der Reise sollte auch diesmal wieder Las Vegas sein. Einige der bereits besuchten Nationalparks oder anderen Sehenswürdigkeiten wollten wir noch einmal sehen, andere standen neu in der Wunschliste.

Die Planung der USA-Reise

Ein wenig Erfahrung hatte ich ja nun schon, aber es gab eine Menge Potenzial, die Dinge besser zu planen als beim ersten Mal, denn dort war noch nicht alles so perfekt, wie ich es am liebsten habe, gelaufen.

  1. Festlegung der Reiseroute
    Hier braucht es eine vernünftige Karte und eine Liste mit Zielen, die man unbedingt, sehr gerne oder nur eventuell sehen möchte. Diese Fragen klärt man am besten durch Internetrecherche: Wie sieht es dort aus? Was kann man dort unternehmen und wie viel Zeit benötigt man dafür? Ein noch so schönes Ziel fällt für uns aus dem Raster, wenn es eine ganztägige Wanderung erfordert, denn so weit sind wir (noch?) nicht.
    Hat man Ziele ausgesucht, müssen sie miteinander verbunden und die zur Verfügung stehende Zeit aufgeteilt werden.
  2. Motels checken und buchen
    Hier habe ich mich wirklich stundenlang aufgehalten und zahllose Bewertungen gelesen. In den meisten Fällen hat sich diese Fleißarbeit auch ausgezahlt, allerdings nicht immer. Manchmal kann man halt auch Pech haben, aber im Großen und Ganzen mag ich es sehr zu wissen, was mich erwartet. Das Gute ist ja, dass man im Zweifelsfall sogar kurzfristig noch kostenlos stornieren kann, wenn man ein besseres Angebot findet.
  3. Mietwagen buchen
    Habe ich auch weit im Voraus gemacht und in den Monaten bis zur Reise immer wieder neue Preisabfagen gemacht, weil ich auch den Mietwagen noch bis kurz vorher hätte stornieren können. Aber günstiger wurde es nicht mehr.
    Wir hatten diesmal einen Midsize SUV von Fox. Der Wagen selbst war super. Am Ende hatten wir durch Steinschlag einen Riss in der Scheibe, was bei der Abgabe überhaupt keine Probleme machte. Ich musste nur ein Sätzchen zum "Unfallhergang" schriftlich radebrechen, unterschreiben und fertig. Lediglich der Start war unschön: Nach der anstrengenden Anreise standen wir bei Fox über zwei Stunden in der Warteschlange, bis wir unser Fahrzeug bekamen. Das war richtig ätzend, aber zum Glück das einzige Manko.
  4. Formalitäten
    Alles andere, was für eine USA-Reise zu beachten ist, ließ sich einfach googeln. ESTA war schnell abgewickelt, die Reisepässe gültig; auf den internationalen Führerschein haben wir verzichtet. In den dreieinhalb Wochen mit etwa 5000 zurückgelegten Kilometern haben wir nicht ein einziges Mal so etwas wie eine Verkehrskontrolle gesehen.

In unserem Fall kam auch noch die Hochzeitsplanung hinzu, aber diesem Thema widme ich mich noch im entsprechenden Kapitel.

Bis dahin schließe ich diese Einleitung ab und werde nun nach und nach die einzelnen Stationen unserer Reise aufbereiten: unsere Fotos, teilweise auch ein paar Videosequenzen und natürlich Berichte über unsere Erlebnisse, Erfahrungen und Wanderrouten.

Kleiner Vorgeschmack, was euch - unter anderem - erwartet?

Viel Spaß wünschen euch

Mr. and Mrs. Heidenreich