Route 66

Die letzte Schleife unserer Reise führte uns über die Route 66 und durch Seligman, ehe wir uns auf die letzte Etappe durch die Mojave-Wüste und das Death Valley begeben würden. Seligman macht einfach Spaß, weil einen die Nostalgie hier jeden Meter anspringt. Wir nahmen uns Zeit und zogen durch die Gift Shops; nur unsere Kaffeepause im Lilo's war ein Reinfall. Die Kellnerin war unglaublich unfreundlich, und weder Kuchen noch Eis schmeckten besonders. Im Nachhinein haben wir uns sehr geärgert, nicht nach gegenüber ins Roadkill gegangen zu sein - schlechter hätte das auch nicht sein können.

Auf dem weiteren Weg Richtung Kingman machten wir auch dieses Mal wieder Halt an dem urigen Hackberry General Store, das gleichzeitig ein Route-66-Museum ist. Unzählige alte Fahrzeuge stehen auf dem Gelände, eine "Music Hall", eine Werkstatt, und auch im Inneren des General Stores kann es einem schwindelig werden vor lauter Sachen, die man anschauen kann.

In Kingman steuerten wir dann das El Trovatore Motel an. Auch das war urig; für meinen Geschmack hätte ich so ein Bad aber doch lieber im Museum angeschaut als es tatsächlich zu benutzen. Das muss man schon mögen - das Hotel war wirklich ok, aber nicht mein Fall. Aber es war ja auch nur eine Nacht, um uns für die sehr lange Fahrt durch die Wüste am nächsten Tag zu erholen.