Grand Canyon

Da sind wir nun also, am Grand Canyon.

Als wir ankommen, ist es sehr windig und kühl. Wir halten an einigen Viewpoints, aber dann verschlägt es uns relativ zeitig in unser Motel, die Red Feather Lodge. Gegen das Motel an sich kann man nichts Negatives sagen, aber Tusayan ist eine Baustelle. Wir nennen diese Ortschaft vor dem Grand Canyon fortan "Truppenübungsplatz". Eine ansprechende Örtlichkeit fürs Dinner finden wir nicht, also bleibt uns nur McD - mit Preisen, die gesalzen sind.

Den nächsten Tag widmen wir natürlich voll und ganz dem Grand Canyon. Wir trennen uns - aber nur für eine Wanderung. ;) Uwe läuft etwa 15 km, ich knapp 7 km am Rand des Grand Canyon entlang.

An einer Station des Shuttle-Busses lief eine Hirschkuh herum. Die war so entspannt, dass ich bis auf 3-4 Meter herankam, und etwa 15 andere Leute auch. Wir haben sie ansonsten in Ruhe gelassen, nur halt wie wild fotografiert. Das schien sie zu kennen. Es ist streng verboten, Wildtiere zu füttern oder sich ihnen zu sehr zu nähern, aber wenn man schon mal einen Hirsch an der Bushaltestelle hat, muss man ja nahe dran - die wollte das doch!

Abends fahre ich noch mal in den Park, um ein paar Fotos bei Sonnenuntergang zu machen.