Durch die Mojave-Wüste Richtung Death Valley

Von Kingman aus erwarteten uns 322 Meilen und eine von Google errechnete reine Fahrtzeit von fünfeinhalb Stunden bis zum Stovepipe Wells im Death Valley. Außerdem mittendrin ein Zwischenstopp inmitten der Mojave Wüste:

Lava Tube

Der Abstecher zur Lava Tube war durchaus abenteuerlich. Man fährt mitten durch die Wüste, die meiste Zeit komplett ohne Gegenverkehr oder andere Fahrzeuge in Sicht, und dann verlässt man auch noch die befestigte Straße, um 4,5 Meilen durch die spärlich Botanik zu rumpeln. So war es dann gleichzeitig Erleichterung und Enttäuschung, als wir am Parkplatz zur Lava Tube ein weiteres Fahrzeug entdeckten.

In der Lava Tube selbst waren wir aber allein und konnten in Ruhe fotografieren und filmen. Dieser Abstecher hatte sich für uns auf jeden Fall gelohnt.

Death Valley

Das Stovepipe Wells fanden wir frisch renoviert vor. Unser Zimmer war ebenfalls neu, sehr klein, sehr dunkel (nachvollziehbar in der Wüste), aber das Bett war für uns zwei wirklich winzig. Für eine Nacht war es ok.

Nach der langen Fahrt gönnten wir uns erst einmal eine erfrischende Pause am Hotelpool. In den Abendstunden fuhren wir zu den Dunes. Natürlich war hier eine Menge los - ein wenig schade, weil man so die Stille nicht wirklich genießen kann. Aber schön sind die Dunes immer.

Am nächsten Morgen fuhren wir zum Badwater Basin und liefen ein Stück hinaus in die Salzwüste. Gefühlt war das schon recht weit; wie schlecht man hier Entfernungen einschätzt, sollte uns später klar werden.

Anschließend befuhren wir den Artist Drive - zwei Mal. Einmal für uns zum Gucken, Anhalten und Fotografieren, eine zweite Runde dann mit der GoPro.

Unser letzter Abstecher führte uns weit hinauf zum Dante's View. Hier hat man einen spektakulären Blick auf das Badwater Basin und kann sehr gut erkennen, wie winzig das Stück ist, auf dem die Besucher in die Salzwüste hinaus laufen.

Das Ende unserer Rundreise war gekommen. Von hier aus fuhren wir zurück nach Las Vegas.